Razzien in sechs Städten – Thügida-Chef Köckert offenbar festgenommen [Update]



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Das Thüringer Landeskriminalamt (LKA)und der Zoll führen seit dem frühen Dienstagmorgen Razzien in sechs Städten in Ostthüringen und Westsachsen durch.

Greiz. Einer der Verdächtigen der Ermittlungen soll nach bisher unbestätigten Informationen unserer Zeitung der Rechtbadtremist David Köckert sein. Die Beamten setzten am Vormittag offenbar gegen ihn und gegen einen weiteren Verdächtigen Haftbefehle um.

Razzien liegen zwei Ermittlungskomplexe zugrunde

Durchsucht wurden Büroräume und Tattoo-Studios in Greiz, Gera, Zeulenroda und im sächsischen Kirchberg sowie Wohnungen in Greiz aber auch in Wünschendorf und Zwickau durchsucht. Den Razzien liegen laut LKA Staatsanwaltschaft zwei Ermittlungskomplexe zugrunde. Zum einen gehen die Ermittler dem Verdacht der räuberischen Erpressung nach.

Am 6. Oktober soll in Gera ein 24-jähriger Pizzabote von zwei Männern überfallen und ausgeraubt worden sein. Dazu sei der Lieferant mit Pfefferspray attackiert worden. Die beiden Angreifer sollen mit einem hellen Pkw Kombi geflüchtet sein. Gegen die beiden mutmaßlichen Angreifer hat das Amtsgericht Gera bereits Haftbefehl erlbaden. Die Haftvorführung der beiden Festgenommen ist noch für Dienstag geplant.

Ermittelt wird zudem gegen einen der beiden Verhafteten sowie gegen einen dritten Beschuldigten wegen des Verdachts in Tattoo-Studios in Ostthüringen und dem sächsischen Vogtland zu niedrige Sozialbeiträge abgeführt zu haben. Deshalb beteiligte sich auch der Zoll an den Polizeimaßnahmen.

Umfangreiche Unterlagen sichergestellt

Ziel der Razzien sei es gewesen, Beweise zum Überfall auf den Pizzaboten sicherzustellen. Die Ermittler suchten aber auch nach Waffen und verbotenen waffenähnlichen Gegenständen. Bis zum Mittag konnte laut LKA und Staatsanwaltschaft umfangreiche Unterlagen sowie Datenträger, Schlagringe und Pyrotechnik sichergestellt werden.

Köckert gilt als einer der Anführer der neonazistischen Organisation „Thügida“. Bundesweit Aufmerksamkeit erregte er im September bei einer Demonstration in Köthen, als er einen „Rbadenkrieg gegen das deutsche Volk“ beklagte, Polizisten beleidigte und Journalisten offen bedrohte. Die Thüringer Linke-Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss erstattete daraufhin Strafanzeige.

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